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Entwicklungszusammenarbeit

Die grundlegenden Techniken der offiziellen Entwicklungszusammenarbeit, Verbesserung der Lebensbedingungen der weniger entwickelten Länder über Maßnahmen gegen Massenarmut, zu starkes Bevölkerungswachstum und fortschreitende Umweltzerstörung, sind in Niveau und Wirksamkeit verbesserungswürdig. Die Zusammenarbeit richtet sich zunehmend auf globale Prioritäten wie Umwelt, Bevölkerung, Abwanderung, globale Gesundheitsfragen, Drogen, Flüchtlinge und friedenserhaltende Maßnahmen. Die Unterstützung in Form von Krediten und nicht zurückzuzahlenden Finanzhilfen sowie technischer, logistischer und materieller Hilfe erfordert qualifizierte und kompetente Kräfte, um die notorisch beschränkten Ressourcen effizient und mit langfristigem Erfolg zu verteilen und den neuen Entwicklungen und Erfordernissen kreativ zu begegnen. Ohne Zweifel wird eine der Hauptaufgaben dieses Jahrtausends die Bewältigung der Schuldenkrise der weniger entwickelten Länder sein. Dies wird ohne eine grundlegende Reform des Weltwirtschaftssystems nicht möglich sein. Den NGOs (Nicht-Regierungsorganisationen) kommt dabei eine wachsende Rolle zu. AbsolventInnen der Regionalwissenschaften und Regionalstudien Lateinamerika erfüllen das Qualifikationsprofil, um heutige und künftige Aufgaben der Entwicklungszusammenarbeit und des Wissenschaftsaustauschs erfolgreich wahrzunehmen.