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13.07.2010 - Ringvorlesung Lateinamerika: Migration

13.07.2010 - 17:45
13.07.2010 - 19:15
Stadt: 
Köln
Ort: 
Hörsaal F, Hörsaalgebäude, Universität zu Köln

(Wie) Tra­gen “Re­me­sas” zu wirt­schaf­ti­cher Ent­wick­lung in La­tein­ame­ri­ka bei?
Chris­ti­an Am­bro­si­us (Ber­lin)

Re­mit­tan­ces (oder auf spa­nisch Re­me­sas) – die Geld­sen­dun­gen von Mi­gran­ten in ihre Hei­mat­län­der - haben in der letz­ten De­ka­de spek­ta­ku­lä­re Wachs­tums­ra­ten er­lebt. Im Dis­kurs von Re­gie­ren­den und In­ter­na­tio­na­len Or­ga­ni­sa­tio­nen wer­den Mi­gran­ten zu­neh­mend als Ak­teu­re wahr­ge­nom­men, die durch das Sen­den von Re­mit­tan­ces einen wich­ti­gen Bei­trag zur wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung ihrer Hei­mat­län­der leis­ten. Der Vor­trag wirft einen dif­fe­ren­zier­ten Blick dar­auf, ob diese Er­war­tung ge­recht­fer­tigt ist und wie sich Re­mit­tan­ces auf die Si­tua­ti­on in den Emp­fän­ger­län­dern aus­wir­ken.