(Wie) Tragen “Remesas” zu wirtschafticher Entwicklung in Lateinamerika bei?
Christian Ambrosius (Berlin)
Remittances (oder auf spanisch Remesas) – die Geldsendungen von Migranten in ihre Heimatländer - haben in der letzten Dekade spektakuläre Wachstumsraten erlebt. Im Diskurs von Regierenden und Internationalen Organisationen werden Migranten zunehmend als Akteure wahrgenommen, die durch das Senden von Remittances einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Heimatländer leisten. Der Vortrag wirft einen differenzierten Blick darauf, ob diese Erwartung gerechtfertigt ist und wie sich Remittances auf die Situation in den Empfängerländern auswirken.