Von Mauern und Löchern: Zuwanderung in die USA zwischen Anwerbung und Abschottung
(Christof Parnreiter, Hamburg)
Die Grenze zwischen den USA und Mexiko stellt für viele das Symbol der Abschottung der „Ersten” vor der „Dritten Welt” dar. Ca. 20.000 Grenzschutzbeamte patrouillieren, eine ca. 1200km lange Grenzmauer befindet sich in Bau. Private Organisationen machen regelrecht Jagd auf nicht-dokumentierte Zuwanderer. Mit Begriffen wie „Festung America” werden die Bestimmungsfaktoren der Immigration in die USA allerdings nur unzulänglich erfasst: Arbeitskräftenachfrage ist ebenso eine Triebfeder für die Zuwanderung wie die wirtschaftliche Destabilisierung in Lateinamerika in den letzten zwei Jahrzehnten.
Die „Ringvorlesung Lateinamerika” bietet Vorträge zu lateinamerikanischen Themen aus den einzelnen Fachbereichen, die an den Studiengängen B.A./M.A. Regionalstudien und Diplom Regionalwissenschaften Lateinamerika beteiligt sind. Als Gastdozenten werden sowohl deutsche als auch ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen. Alle Studierenden, Absolventen und Ehemalige sind herzlich eingeladen.
Das vollständige Programm der Ringvorlesung für dieses Sommersemester findet ihr unter: http://www.lateinamerika.uni-koeln.de/rvl.html